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  1. · PISA · Analyse · 9 Min. Herkunft, IQ und PISA: Wie viel erklärt der Sozialstatus? Deutschland: Abstand zwischen oberem und unterem Sozial-Viertel In Deutschland erklärt der Sozialstatus der Familie 18,4 % der Mathe-Unterschiede in PISA, deutlich mehr als im OECD-Mittel (10,9 %). Zwischen dem oberen und dem unteren sozialen Viertel liegen 112 Punkte, umgerechnet etwa 17 IQ-Punkte. Das wird gern als Beleg gelesen, dass Herkunft über Bildung entscheidet. Die Daten zeigen aber auch: Über 82 % der Unterschiede bleiben offen, arme Kinder in Hongkong übertreffen deutsche Durchschnittskinder, und die Zahl der Bücher im Haushalt sagt mehr voraus als Beruf und Bildung der Eltern. Studien mit Adoptiv- und Zwillingsdaten schreiben etwa die Hälfte des Zusammenhangs der Vererbung zu. Weiterlesen →
  2. · PISA · Analyse · 13 Min. Roma und der „IQ von 70“: Was die Studien messen und was PISA zeigt Slowakei: Mehr Wohlstand, bessere Leistung – aber nicht bei Roma zu Hause Romanizu Hause Slowakisch Für Roma kursieren Intelligenzwerte um 70, gestützt auf Studien aus Serbien und Spanien. Wir haben geprüft, was hinter diesen Zahlen steckt, und sie mit den PISA-Daten von 2.563 Romani sprechenden Schülern aus fünf Ländern verglichen. Der Abstand ist real und groß: In der Slowakei liegen diese Schüler 142 Punkte hinter der Mehrheit, umgerechnet etwa 22 IQ-Punkte, und 85 % verfehlen das Mindestniveau in Mathematik. Die Werte um 70 stammen aber aus kleinen oder ausgelesenen Stichproben mit fremden Normen. Armut erklärt einen Teil des Abstands, die Schule einen größeren. Ein Rest bleibt, auch in derselben Schule und bei gleichem Elternhaus. Weiterlesen →
  3. · PISA · Analyse · 7 Min. Mehr Jungen ganz oben und ganz unten? Die Streuung der Geschlechter in PISA Jungen streuen stärker – seit 25 Jahren MathematikLesenNaturwissenschaften In der Intelligenzforschung gilt als gut belegt, dass Männer im Mittel kaum anders abschneiden als Frauen, aber stärker streuen. Die PISA-Daten aus 95 Ländern bestätigen das für 15-Jährige erstaunlich einheitlich: Von 916 Kombinationen aus Land, Runde und Fach zeigen 901 eine größere Streuung der Jungen, seit 2000 ohne Trend. Das Varianzverhältnis liegt in Mathematik bei 1,16. Klingt wenig, wirkt aber an den Rändern: Im besten Prozent sind Jungen in Mathematik doppelt so häufig wie Mädchen. Die Unterschiede zwischen Weltregionen sind klein, auffällig hoch liegen nur die Golfstaaten und Israel. Deutschland liegt mit 1,11 im unteren Bereich. Weiterlesen →
  4. · PISA · Analyse · 7 Min. Aschkenasische Juden an der Leistungsspitze? Was die PISA-Daten zeigen Anteil im besten 1 % (Mathe, Israel) PISA fragt weder nach Religion noch nach Abstammung. Über Israel und das Geburtsland der Eltern lässt sich trotzdem eine Näherung bilden: Kinder von Einwanderern aus der ehemaligen UdSSR und den USA stammen überwiegend aus aschkenasischen Familien. Das Ergebnis widerspricht dem gängigen Bild. Die große UdSSR-Gruppe liegt mit 492 Punkten in Mathematik praktisch gleichauf mit Schülern, deren Eltern in Israel geboren sind (490), und ist auch im besten Prozent nicht häufiger vertreten. Nur die kleine, stark ausgelesene USA-Gruppe schafft es etwa doppelt so oft an die Spitze. Absolut liegt das beste Prozent dieser Familien auf mitteleuropäischem Niveau, weit hinter Ostasien. Nebenbei zeigt der Vergleich, wie stark Deutschlands Spitze seit 2012 eingebrochen ist. Weiterlesen →
Nationaler IQ-Index (Henss 2023)
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Niedrig (60)
60728496108
Hoch (108)

Quellen & Methodik

Methodischer Hinweis

Die nationalen IQ-Schätzungen basieren auf Henss (2023), Tabelle 2, und sollten als Näherungswerte verstanden werden. Die Arbeit kombiniert mehrere psychometrische und schulische Leistungsdatensätze zu aktualisierten Länderschätzungen. PISA und TIMSS sind schulbasierte Tests, die spezifische Bildungsergebnisse messen, keine allgemeine kognitive Fähigkeit. Diese Daten werden zu Vergleichs- und Informationszwecken präsentiert.

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